Podologin oder Fusspflegerin – Wen suche ich auf?

Diese Frage ist berechtig, denn die wenigsten Kunden kennen den Unterschied.  Eins schon im Voraus: es gibt in jedem Beruf gute und weniger gute Fachleute. Es braucht manchmal ein bisschen Durchhaltevermögen, bis man seine «Fussfee» gefunden hat.

In der Schweiz wird der Beruf als Podologin mit einem eidg. Fachausweis belohnt, nachdem eine 3-jährige Lehre gemacht wurde.  Mit diesem Fachausweis kann die Podologin auch Kunden mit Krankheitsbild behandeln, z.B. Diabetiker und Sie kann Orthesen bei Fehlstellungen am Fuss herstellen.  Was eine Podologin kann oder nicht ist im Leitfaden der Ausbildung streng festgelegt.  Danach wird die Preisstruktur vom podologischen Verband festgelegt, gegen oben gibt es keine Grenze, ich habe auch schon von CHF 180 pro Fusspflege gehört!  Leider ist der Beruf als Fusspflegerin – und in meinem Fall meine Leidenschaft – in der Schweiz ganz und gar nicht geregelt, auch nicht preislich, ein Wochenendkurs in einem fragwürdigen Institut absolviert und schon bietet man der Öffentlichkeit eine Fusspflege an und kann sich Fusspflegerin nennen.  Dies finde ich erschreckend und zugleich erklärt es die Tendenz, sich einem Podologen oder einer Podologin anzuvertrauen, auch wenn dafür kein medizinischer Bedarf vorliegt.

Meine Ausbildung folgte, nachdem meine «Fussfee» mich vor über 10 Jahren dazu ermutigt hatte.  Ich entschied mich für einen 6-monatigen Kurs, 2-mal in der Woche, mit Modellen hauptsächlich aus dem Altersheim.  Die Kosmetik war völlig nebensächlich, diese Füsse brauchten intensive und fachmännische Pflege damit den Modellen wieder beim Gehen wohl war.  Wir lernten auch Nagelspangen oder prothetische Nägel zu zaubern, Hühneraugen zu entfernen und dies auch im Nagelfalz, mit Nagelpilz befallene Nägel auf eine med. Behandlung vorzubereiten, etc. Meine Ausbildung erlaubte es mir auch während 6 Monaten in einem Altersheim zu arbeiten, mit bettlägerigen Bewohnern, sogar in der Demenzabteilung.  Da erlebt man einiges und wird vom Pflegepersonal akribisch unter die Lupe genommen.  Genaues und sauberes Arbeiten ist hier Pflicht.  All das und trotzdem bin ich keine Podologin, sondern eine Fusspflegerin mit hervorragender Ausbildung und der Leidenschaft, Schmerz zu mildern.

Zurück zur ursprünglichen Frage: gehe ich zur Podologin oder zur Fusspflegerin?

Wenn Sie schon wissen, dass Sie Probleme haben (Fehlstellungen, Orthesen etc.) dann ist eine Podologin sicher die richtige Wahl.  Bei anderen Problemen wie z.B. Hyperkeratose / Schwielen / Druckstellen oder das Abtragen von Clavi (Hühneraugen) muss die Wahl vorsichtig getroffen werden, d.h. entweder durch Empfehlung von jemanden der ähnlichen Probleme hat oder durch gezielte Informationen auf der Webseite. 

Lassen Sie Fusspflegerinnen, wie z.B. BeautyBee, nicht ausser Acht, es gibt ausgezeichnete die Ihnen mit viel Fachwissen helfen können.

In meiner 10-jährigen Erfahrung habe ich 2-mal Kunden zu einer Podologin geschickt da mir das Problem zu riskant war.  Auch das gehört dazu: erkenne deine Grenzen!  Bei Unzufriedenheit nach der Behandlung, sei es bei einer Podologin oder einer Fusspflegerin, suchen Sie das nächste Mal jemand anders auf, bis Sie ihre eigene «Fussfee» gefunden haben.   Bei gesunden Füssen die «nur» ein bisschen Zuwendung und Verschönerung brauchen, da reicht eine gute Fusspflegerin in jeder Hinsicht aus.

Meine persönliche Suche nach einer «Fussfee»

Bei einer wurde ich als Modell (natürlich zum vollen Preis) für ihre Lernende benutzt und bis zum Bluten geschnitten, bei der anderen sass ich wie in einem Kaninchenstall mit Neonlichtbeleuchtung und dann noch die Podologin, die mir versicherte, dass ich mir die Schmerzen nur einbildete, da waren keine Hühneraugen im Nagelfalz nur weil die 45 Minuten abgelaufen waren.  Das alles gibt es bei BeautyBee nicht.  Machen Sie einen Termin ab und überzeugen Sie sich selbst.